Die Grünen im Kreis Biberach

Anja Reinalter steht Rede und Antwort

Liebe verantwortungsbewusste Demokratinnen und Demokraten. Am 24. September ist Bundestagswahl. Vorher möchte ich mit Ihnen ins Gespräch kommen! Wir leben in turbulenten Zeiten. Die Wirtschaft wächst, aber die Gletscher schmelzen. Unsere Gesellschaft ist tolerant und frei, gleichzeitig droht die Rückkehr von Engstirnigkeit und Nationalismus. Den meisten Menschen geht es gut, aber nicht allen. Und viele fragen sich: Tun wir heute genug für die Zukunft? Es ist Zeit, voranzugehen. Anpacken statt Aussitzen.

Dafür Machen wir Ihnen ein Angebot: Wir stehen für echten Klimaschutz und machen unsere Gesellschaft gerechter, stehen für transparente Politik und zeigen klare Kante gegen diejenigen, die unser Land spalten wollen. Grün ist die Triebkraft für die Zukunft. Ich freue mich auf gute Gespräche. Kommen Sie zu einer meiner Veranstaltungen oder nehmen Sie direkt Kontakt mit mir auf, z. B. über meine Website www.reinalter.info.

Bis dahin – Ihre Anja Reinalter

 

Auf meiner Website finden Sie auch eine aktuelle Übersicht meiner Termine.

Grüne Politiker zu Besuch beim FEDDZ

Lautlos rollt Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag von Baden- Württemberg, über das Außengelände der Firma Feddz in Mittelbiberach. Der Spaß und die Faszination stehen ihm dabei ins Gesicht geschrieben. Begleitet haben ihn bei seiner Sommertour die Biberacher Bundestagskandidatin der Grünen Anja Reinalter, Petra Krebs, MdL (Grüne) vom Nachbarwahlkreis Ravensburg, Elmar Braun, grüner Bürgermeister in Maselheim und die Kreisvorsitzende der Biberacher Grünen, Cornelia Furtwängler.

Eine Milliarde Euro pro Jahr für den öffentlichen Nahverkehr, mehr Radwege, 6.000 Euro Kaufprämie und mehr Ladestellen für Elektroautos lautet die Investitionsoffensive, die in guter Zusammenarbeit mit der Industrie gelingen wird.

Gezielt hat sich Schwarz deshalb den Besuch des Familienbetriebes Schmitz vorgenommen. Das grüne Besucherteam ist beeindruckt von der Perfektion und Reife des Motorbikes, das Markus Schmitz entwickelt hat. Er ist ein Tüftler und Visionär und verkörpert das Bild des typisch schwäbischen Unternehmers.

Das Elektrokleinkraftrad sieht elegant aus, hat eine Reichweite bis 60km und fährt mit einer Geschwindigkeit bis zu 45km/h.  Den einen ist der Verkehr zu laut, den anderen zu leise. Kaum zu glauben, aber Elektroroller mit mehr als 50km/h müssen demnächst ein Geräusch eingebaut haben, damit sie von den Fußgängern besser wahrgenommen werden. Die Grünen sind auf dem richtigen Weg und könnten mit der raschen Verwirklichung der Elektromobilität geplagten Anwohnern von Ortsdurchfahrten Wohnqualität zurückbringen. In Zukunft fahren wir mit erneuerbaren Energien, sauber und abgasfrei mit emissionsfreien Autos, Bus, Bahn und Fahrrad durch lebenswerte Städte. Wenn ab 2030 alle Neuzulassungen von Fahrzeugen abgasfrei sein sollen, wird Deutschland darüber hinaus weiterhin beim Fahrzeugbau die Nase vorne haben.

Dass sich ein Umdenken in der Bevölkerung breit macht, merkt Schmitz an der steigenden Nachfrage für sein Feddz.

Agnieszka Brugger über Sicherheitspolitik

„Wir können nicht auf die Pause-Taste drücken“

Am 16.August war die Sprecherin für Sicherheitspolitik und Abrüstung sowie Obfrau im Verteidigungsausschuss der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Agnieszka Brugger zu Besuch in Biberach. Die Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Ravensburg informierte sich zusammen mit der Bundestagskandidatin ihrer Partei, Anja Reinalter, für den Kreis Biberach und der Kreistagsabgeordneten Monika Koros-Steigmiller zunächst über die Arbeit im Weltladen.

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Frauenthemen im Landkreis

Am 15. August traf Anja Reinalter die vielfältig engagierte ÖDP-Politikerin Gudrun Diebold in Kirchberg an der Iller. Zusammen mit der vor allem in der Jugendarbeit tätigen Susanne Berger sprachen sie mit interessierten Frauen etwa darüber, „wie viel Mutter braucht ein Kind?“ und ob es nicht besser heißen müsse: „welche Bezugspersonen braucht ein Kind?“. Die Pädagogin Anja Reinalter plädiert dafür, Ganztagesbetreuung anzubieten, sie solle aber nicht verpflichtend sein. Schon deshalb, weil nicht jede Mutter eine Vollzeitbeschäftigung anstrebt oder auch findet. Sie befürwortet hingegen sehr ein gebührenfreies letztes Kindergartenjahr vor der Einschulung.

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Fraktionsvorsitzender Schwarz auf Sommertour

Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag von Baden- Württemberg, war bei seiner Sommertour zu Besuch in der Gemeinde Maselheim. Schwarz hört und sieht sich bei den Terminen im Land um und nimmt die Anliegen der Menschen mit ins Parlament. Begleitet haben ihn die Biberacher Bundestagskandidatin der Grünen, Anja Reinalter, und Petra Krebs, MdL (Grüne) vom Nachbarwahlkreis Ravensburg.

Elmar Braun, Bürgermeister in Maselheim, und sein Kollege der Nachbargemeinde Mietingen, Robert Hochdorfer, begleiteten die Besucher zur aufgelassenen Kiesgrube der Firma Rhöm. Die Bürgermeister sind stolz auf das gemarkungsübergreifende Projekt, das mit einem vorbildlichen Renaturierungskonzept aufwartet. Peter Rhöm, Präsident des  Industrieverbands Steine und Erden Baden-Württemberg, führte durch die neu entstehende Anlage.

Mit einem ökonomisch und ökologisch vertretbaren Folgenutzungskonzept hat die Firma Rhöm in den vergangenen Jahren sukzessive das Areal neu gestaltet. Dabei gefiel der grünen Delegation besonders die 3,5 ha große naturbelassene Seeanlandschaft, die das Zentrum des 30 ha Gebietes ausmacht. „Da hat sich die letzten Jahre viel getan“, meinte Schwarz im Hinblick auf aufgelassene Kiesgruben, die eben nicht immer vertragsgemäß renaturiert wurden. Dass die Zusammenarbeit mit den Gemeinden gut funktioniere bestätigten beide Bürgermeister.

Peter Rhöm versicherte, dass die 37 Ferienhäuser so erstellt würden, dass die Bewohner hier mit der Natur leben können, sie aber nicht gefährden würden. Rhöm legt Wert auf eine konventionelle Bauweise, erstellt durch heimische Handwerksbetriebe. Anja Reinalter äußerte zusätzlich den Wunsch, man könne die Häuser doch in Null- Energieweise bauen, das würde zum Gesamtkonzept passen.

Als weiter Idee hat der umtriebige Firmenchef den Bau eines Hotels mit Gastronomiebetrieb im Sinn. Schon seit 2006 produziert die Photovoltaik-Freilandanlage Strom mit einer Leistung von einem Megawatt. Ein Wildgehege entstand in einem aufgeforsteten Bereich und für den Biber wurde liebevoll ein „Biberwegle“ ausgeschildert. Aber Bürgermeister Braun bezweifelt, dass der sich nur auf diesem Pfad bewegt.

Energie-Gespräch in Maselheim mit Anja Reinalter

Der erste grüne Bürgermeister in Deutschland, Elmar Braun, hat Anja Reinalter zum Energie-Gespräch nach Maselheim eingeladen. Dort informierte sich die Grünen-Kandidatin zum Thema Energie. Denn die Gemeinde Maselheim im Landkreis Biberach pflegt ihren Ruf als Vorreiter in energetischer Hinsicht.

Mit seinen insgesamt 4500 Einwohnern steht Maselheim in Oberschwaben stets mit einem Fuß schon im Morgen: 1991 wurde Elmar Braun als erster grüner Bürgermeister Deutschlands ins Amt gewählt und bekleidet es bis heute. Beim Bau des neuen Rathauses vor 17 Jahren orientierte man sich an den neusten Standards. 2011 und 2016 erhielt die Gemeinde den European Energy Award. Und nach Photovoltaik und Wärmepumpen haben im letzten Jahr auch zwei Brennstoffzellen als neuste Energietechnologie in Maselheim ihren Betrieb aufgenommen.

Man geht besonders energetisch also nicht nur mit der Zeit – man versucht ihr sogar etwas voraus zu sein. „Maselheim soll eine Gemeinde mit Zukunft sein. Dazu gehört gerade in der heutigen Zeit, dass man sich mit Thematiken wie erneuerbaren Energien, modernen Technologien und Umweltauswirkungen auseinandersetzt. Nicht, weil das vom Gesetzgeber eingefordert wird, sondern weil wir erkannt haben, dass es richtig und wichtig ist, diese Dinge jetzt anzugehen”, so Elmar Braun.

 Der Bürgermeister und die engagierte dreifache Mutter Anja Reinalter kennen sich schon lange. So lag es quasi auf der Hand, sich in Sachen Energie in den eigenen grünen Reihen zu informieren. „Wir haben nur diesen einen Planeten und wir tragen die Verantwortung für eine moderne Klimapolitik und die von den meisten Menschen insgeheim erhoffte Energiewende. Wir müssen dringend aufhören auf Kosten unserer Welt zu leben und versuchen, das Spannungsfeld zwischen Ökologie und Erneuerbaren abzubauen“, erklärte Reinalter. Die Bodenhaftung dürfe man jedoch bei aller Zukunftsorientierung nicht verlieren. Auch die Wirtschaftlichkeit muss gewährleistet sein. Zwar ist man in Maselheim bereit zu investieren, doch die Kosten-Nutzen-Rechnung müsse aufgehen.

Die Digitalisierung von Arbeitswelt und Gesellschaft

Die Digitalisierung überrennt Gesellschaft, Unternehmen und jeden Einzelnen von uns mit unvorstellbarer Dynamik und Wucht. Während manche Auswirkungen in unserem Alltag sichtbar und spürbar sind, bleibt vieles andere vage und im Verborgenen. Das Bild eines Eisbergs beschreibt diese Situation treffend. Gesellschaft, Unternehmen und Individuen sehen v. a. das, was über der Wasseroberfläche zu erkennen ist. Das jedoch, was unterhalb des Wasserspiegels verbleibt, ist weitestgehend unbekanntes Land. Dieses unbekannte Land griff ein Vortrag von Prof. Dr. Bela Mutschler am 6.September im Gasthaus Burgen in Biberach auf.

Anhand vieler Beispiele zeigte der Laupheimer Bela Mutschler, was Digitalisierung HEUTE für Gesellschaft, Unternehmen und Individuen bedeutet. Ein Schwerpunkt des Vortrags waren dabei die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt, insbesondere die befürchtete technologische Arbeitslosigkeit. Auch Thesen dazu, was am Ende der aktuellen technischen Entwicklung steht, diskutierte Bela Mutschler. Eine Möglichkeit: Die so genannte technologische Singularität. Dies ist der Zeitpunkt, an dem Maschinen so intelligent werden, dass der weitere technologische Fortschritt nicht mehr vorhersehbar ist. Schon 1965 schrieb der Statistiker I. J. Good dazu: “Eine ultraintelligente Maschine sei definiert als eine Maschine, die die intellektuellen Fähigkeiten jedes Menschen, und sei er noch so intelligent, bei weitem übertreffen kann. Da der Bau eben solcher Maschinen eine dieser intellektuellen Fähigkeiten ist, kann eine ultraintelligente Maschine noch bessere Maschinen bauen; zweifellos würde es dann zu einer explosionsartigen Entwicklung der Intelligenz kommen, und die menschliche Intelligenz würde weit dahinter zurückbleiben. Die erste ultraintelligente Maschine ist also die letzte Erfindung, die der Mensch zu machen hat.”

Eine fast einstündige angeregte und spannende Diskussion beschloss den interessanten Abend.

Grüne im Kreis mit neuem Vorstand

Mit einem neu gewählten Vorstandsteam tritt der Biberacher Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen in die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes ein. Vertreten in dem Gremium sind bewährte und neue Gesichter: „Mit unserem neuen Vorstandsteam sind wir gut aufgestellt. Nicht nur inhaltlich decken wir damit ein breites Spektrum ab, auch die verschiedenen Regionen im Kreis sind gut vertreten.“, freute sich Sprecherin Cornelia Furtwängler nach der Wahl. 

Begonnen hatte die Jahreshauptversammlung mit einem Tätigkeitsbericht des bisherigen Vorstandes. Cornelia Furtwängler konnte den Mitgliedern dabei berichten, dass im vergangenen Jahr zahlreiche interne, vor allem aber auch öffentli

che Veranstaltungen durchgeführt wurden. Höhepunkt des Jahres war der politische Aschermittwoch mit über 1000 Besuchern: „Nach wie vor ist dies damit die größte derartige Veranstaltung der Grünen,“, so Furtwängler. Erfreulich sei auch, dass die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr gestiegen sei.

Im Anschluss waren die Mitglieder dazu aufgerufen, das neue Vorstandsteam für die nächsten beiden Jahr zu bestimmen. Cornelia-Furtwängler, Robert Wiest und Michael Gross wurden in ihren Ämtern bestätigt. Bundestagskandidatin Anja Reinalter, Andreas Walz und Dietmar Bammert komplettieren das Gremium. Als Beisitzer werden Alina Welser, Sabine Kahle und Miche Schick den Vorstand unterstützen. 

Im Bild zu sehen (von links nach rechts): Anja Reinalter, Robert Wiest, Michael Gross, Andreas Walz, Alina Welser (Beisitzerin), Dietmar Bammert, Cornelia Furtwängler, Miche Schick (Beisitzer); nicht im Bild: und Sabine Kahle (Beisitzerin)

Alina Welser im Landesvorstand der Grünen Jugend

Die 19-jährige Mittelbiberacherin Alina Welser wurde als jüngstes Mitglied bei der Landesmitgliederversammlung in Aalen in den Landesvorstand der Grünen-Jugend Baden-Württemberg gewählt. Dort sind in Baden-Württemberg über 900 junge Menschen organisiert.

In ihrer Bewerbungsrede setzte sich Welser vor allem für Chancengerechtigkeit in Deutschland und mehr Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern ein: „In diesen zwei Bereichen kann in Deutschland noch viel getan werden. Schaut man sich die ungleiche Vermögensverteilung an, ist Deutschland auf dem letzten Platz in Europa. Das darf nicht so bleiben.“ Im Landesvorstand der Jugendorganisation der Grünen möchte Sie sich außerdem für eine Reduzierung des Plastikmülls und des CO2-Ausstoßes einsetzten.

„Wir haben nur eine Erde. Ich kämpfe für ein Leben im Einklang mit der Natur, damit das Leben für zukünftige Generationen noch lebenswert ist.“, so Welser. Für die Bundestagswahl wünscht sie sich eine hohe Beteiligung der Jungwähler, die ihre demokratischen Rechte nützen.

Unterschriftenlisten gegen Glyphosat sind ein voller Erfolg

Die Unterschriftensammlung der Grünen gegen die Neuzulassung des Umweltgiftes Glyphosat auf den Wochenmärkten in Biberach, Riedlingen und in Bad Buchau waren ein großer Erfolg. Fast 300 Unterschriften sind zusammengekommen. Anja Reinalter, Bundestagskandidatin der Grünen, ist sich sicher: „Wir knacken europaweit bis Monatsende die notwenige Million und können damit die Europäische Kommission auffordern, das europäische Recht zu ändern.“

Viele Leute kamen gezielt zu den Ständen, um die Aktion der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) zu unterstützen. Fast 40 europäische Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheits-Organisationen beteiligen sich an der Initiative. „Da hat sich im Bewusstsein der Menschen in den letzten 20 Jahren viel geändert“, sagt die Kreisvorsitzende der Grünen, Cornelia Furtwängler, und erinnert sich an den vergeblichen Antrag ihrer Partei vor vielen Jahren, den Herbizideinsatz am Öchslegleis zu verbieten.

Der Ökolandwirt und grüne Kreisrat Josef Weber stand mit am Informationsstand und war ein gefragter Gesprächspartner der immer wieder erklärte, wie tot ein mit Glyphosat behandelter Boden ist. Kein Käfer, kein Wurm würde in dieser Erde krabbeln: "Kein Wunder, wenn da das Ökosystem aus den Fugen gerät. Ein gesunder Boden ist die Basis meiner Arbeit als Bauer.“ Im Internet unter https://stopglyphosate.org/de ist der aktuelle Stand der Unterschriftensammlung zu finden. Wer noch unterschreiben möchte, kann dies dort online vornehmen. Das Europäische Parlament wird über die Wiederzulassung vermutlich im Juli entscheiden.

Die Grünen starten in den Wahlkampf

Die Bündnis 90/Die Grünen im Kreis starten mit den Vorbereitungen für den Wahlkampf zur Bundestagswahl am 24. September. Um einen möglichst effektiven und am Schluss auch erfolgreichen Wahlkampf  zu organisieren, laufen ab sofort alle Fäden bei einem siebenköpfigen Wahlkampfkomitee zusammen.

Das Komitee wird durch weitere wahlkampferfahrene Mitglieder aus dem Kreisverband ergänzt. Diese trafen sich am vergangenen Sonntag zu einer ersten Sitzung zusammen mit Mitarbeitern des Landesverbands vom Bündnis 90/Die Grünen in Stuttgart. Dabei konnte das Team um die Bundestagskandidatin Anja Reinalter wertvolle Erfahrungen austauschen und Strategien erarbeiten. Es geht um die drei Themenfelder "Frei leben können", "Umwelt schützen", "Ideen für ein gutes Morgen".  

Gleichwohl die Grünen hohe Kompetenzen auf allen politischen Feldern vorweisen können, stehen sie dafür, dass sich alle Politikfelder, wie z.B. die Wirtschafts-, die Sozial oder die Verkehrspolitik, am ökologisch Sinnvollen und Vertretbaren ausrichten müssen. Wie hierzu innovative, nachhaltige und am Menschen ausgerichtete Konzepte aussehen können, dazu möchten Anja Reinalter und die Grünen im Kreis in den nächsten Monaten vor der Wahl mit den Bürgern ins Gespräch kommen. 

Politischer Aschermittwoch 2017

Es ist bereits die 22. Auflage: Auch 2017 fand der traditionelle Politische Aschermittwoch der Grünen wieder in Biberach statt. Aus ganz Baden-Württemberg kamen die Gäste, um dem Hauptredner Ministerpräsident Winfried Kretschmann in der mit rund 1.100 Zuhörern gut gefüllten Stadthalle zu lauschen.

Die Reden von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, unserer Spitzenkandidatin Kerstin Andreae, dem Bundestagsabgeordneten Harald Ebner und unserer Landesvorsitzenden Dr. Sandra Detzer sowie unserer Kandidatin zur Bundestagswahl, Anja Reinalter, können unter folgendem Link nochmal angeschaut werden:

Politischer Aschermittwoch 2017

Gerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt - MdB Franziska Branter informierte beim Besuch in Biberach

Die Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik der Grünen-Bundestagsfraktion, Franziska Brantner, war zu Gast im Kreis Biberach. Am Mittag traf sie sich mit dem Leiter der Caritas in der Region Biberach, Peter Grundler, und Josef Thanner, Fachleiter integrierte Hilfen für Familien, um sich über die Situation sozial benachteiligter Kinder im Kreis zu informieren.

Abends luden die Grünen zum Gesprächsimpuls mit Diskussion ein. „Ein Fünftel unserer Kinder sagen laut der neuesten World Vision Studie: Ich gehöre nicht dazu!“, begann Brantner ihren Vortrag. Damit drückten diese Kinder ein Benachteiligungsgefühl aus, das für ein reiches Land beschämend sei. Aber die Schere der Ungleichheit zwischen Arm und Reich sei weit offen und träfe zuerst die Kinder. Und der Satz Reichtum vererbt sich, lasse sich mehr denn je ergänzen mit: Armut auch. Inzwischen studierten 70% der Akademiker- und Mittelschichtskinder, aber nur noch 17% aus der Arbeiterschicht. Deshalb müsse Geld in gute Kinderbetreuung investiert werden.

Dabei seien weniger Gruppengrößen für den Erziehungserfolg entscheidend, als viel mehr gutes und differenziertes Personal. Brantner stellte ein Elternzeitmodell vor, wie es in Skandinavien praktiziert wird. Von insgesamt 24 Monaten Elternzeit bekämen Väter und Mütter je acht Monate. Die restlichen acht Monate könnten sich Eltern oder Großeltern teilen. Dass Kinder in unserer ländlichen oberschwäbischen Region ebenso Bewegungsmangel, Überbehütung durch Elternhäuser, aber auch zu eng getaktete Tagesabläufe haben, wie Brantner dies von den Großstadtkindern aus Berlin kennt, bestärkte die Abgeordnete in ihrer Idee, für Eltern Erziehungshilfen anzubieten. Denn Studien belegen, dass Eltern sich in der Erziehung zunehmend verunsichert fühlten und Hilfe annehmen würden, sofern es Angebote gäbe.

Das Konzept der Grünen wäre ein Beratungsangebot, das die werdenden Eltern so selbstverständlich in Anspruch nehmen könnten, wie die Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft. Die Elternschulung wäre beim Frauenarzt angedockt und sollte beiden Elternteilen angeboten werden. Da unter den Gästen viele Fachleute waren, kam es zu einem interessanten Austausch. So berichteten Tagesmütter, dass ihrer Organisation eine Finanzierungskürzung von 25% anstehe. Bei fehlenden Kinderbetreuungsangeboten konnte das von den Anwesenden nicht verstanden werden. Erfreulich ist, dass die Regierung von Baden - Württemberg tags darauf die Gelder weiterhin bewilligte.

Anja Reinalter kandidiert zur Bundestagswahl

Anja Reinalter ist die Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis Biberach zur Bundestagswahl 2017. Die 46-jährige Diplompädagogin setzte sich in der Nominierungsversammlung durch und freut sich nun auf den kommenden Wahlkampf. „Ich möchte den Grünen in Oberschwaben eine starke Stimme geben“, kündigte Reinalter an.

Als Biberacher Kreisrätin sowie Stadträtin in Laupheim sammelte die Mutter von drei Kindern bereits einiges an kommunalpolitischer Erfahrung, die sie nun im Bundestagswahlkampf einbringen möchte.

Neben Schwerpunkten in Familien- und Bildungspolitik plädiert Anja Reinalter auch für ein gemeinsames und weltoffenes Europa: "Ich sage mit Nachdruck nein zu rechtspopulistischer Politik und ja zu unseren demokratischen Werten und zu Europa - weil es insbesondere darum geht Frieden zu sichern!". 

Ja zu Europa – Mut zur Veränderung“ Diskussionsabend der Oberschwabengrünen

Wofür steht Europa heute? Wie steht es um die Solidarität in der Union? Was bedeutet es für das Friedensprojekt, wenn in fast allen Mitgliedsländern Rechtspopulisten auf dem Vormarsch sind? Diesen und weiteren Fragen stellten sich die Europaabgeordnete Maria Heubuch und die Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger beim Diskussionsabend der Oberschwabengrünen „JA zu Europa – Mut zur Veränderung“.

Mit Eugen Schlachter diskutierten die Politikerinnen vor interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern in Aulendorf und stellten „Grüne Ideen für unser Europa“ vor. Mit bewussten Provokationen stieg der Moderator in die Diskussion ein: „Die EU ist doch im Bewusstsein der meisten Menschen nur eine Institution mit aufgeblasener Bürokratie, dunklen Hinterzimmern und schwer durchschaubaren Prozeduren.“

Maria Heubuch konterte hier deutlich: „Klima, Armut, Fluchtursachen, Steuergerechtigkeit, Menschenrechte, Landwirtschaft und Wirtschaft – das sind Themen, die wir nationalstaatlich gar nicht mehr lösen können.“ Agnieszka Brugger gibt in diesem Zusammenhang zu bedenken: „Wir erleben eine junge Generation, die gar nicht mehr in nationalen Grenzen denkt. Das haben wir auch der EU und ihren offenen Grenzen zu verdanken. Das  wird viel zu schnell für selbstverständlich gehalten.“

Dem stimmte auch Maria Heubuch zu, die einem „zurück zu den Nationalstaaten“ eine klare Absage erteilte. Brugger gab außerdem zu bedenken: „Die europäischen Staaten haben alleine gar nicht mehr die Möglichkeit, die zentralen Herausforderungen zu lösen und auch in ihrer Nachbarschaft Frieden und Sicherheit zu befördern.“

Die beiden grünen Abgeordneten setzen sich auf europa- wie bundespolitischer Ebene für ein Europa ein, das demokratischer, sozialer und bürgernäher sein soll. Denn alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Abends waren sich einig: in dem Friedensprojekt Europa liegt unsere Zukunft, es bedeutet für alle Menschen mehr Freiheit und mehr Gerechtigkeit.

Mit der Veranstaltung in Aulendorf soll „Oberschwabengrün“ neu Fahrt aufnehmen. Grüne Kreis- und Ortsverbände von Ulm bis an den Bodensee haben sich hier zusammengeschlossen, um sich in der Region politisch zu vernetzen. 

Grüne Jugend wählt Vorstand

Seit knapp sechs Monaten ist der Kreisverband der Grünen Jugend in Biberach wieder aktiv. Bei der Jahreshauptversammlung wurde nun ein neuer Vorstand gewählt. David Thomanek aus Biberach und Alina Welser aus Mittelbiberach bilden die neue Doppelspitze. Des Weiteren wurden Dominik Heidger (Biberach), als Geschäftsführer und Marlene Hilber (Biberach), als Beisitzerin in den Vorstand berufen.  „Wir freuen uns auf unsere neue gewonnene Aufgabe und gehen voller Erwartungen ins neue Jahr“, kündigt Welser an.

„Wir wollen unsere Zusammenarbeit mit den Altgrünen stärken und hoffen auf eine Wiedergründung des Ring politischer Jugend in Biberach“, so der neue Vorsitzende David Thomanek. Voraussetzung für dieses Vorhaben wäre aber, dass mindestens drei Biberacher Jugendparteien diesem beitreten. Und dies sei laut der Grünen Jugend derzeit noch eine große Baustelle.

Auch die Altgrünen in Biberach gratulieren der Grünen Jugend Biberach und freuen sich auf einen gemeinsamen Bundestagswahlkampf 2016. „Endlich gibt es wieder eine Jugendpartei“, betont Kreisvorstand Michael Gross, „wir im Kreisvorstand freuen uns bereits auf neue Impulse und Sichtweisen“.

Die Grüne Jugend Biberach freut sie sich gerne über neue Mitglieder. Auf der Seite www.gj-biberach.de finden Sie dazu mehr Informationen.

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